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Gemeindebrief Juli



Das persönliche Wort     




Liebe Geschwister und Freunde,
seit Mitte März war unser Alltag hier in Spanien, wie bei Euch in Deutschland auch, von den heftigen
Auswirkungen der „Coronavirus-Krise“ geprägt.

Wie gut ist es zu wissen, dass unser wunderbarer Gott die Kontrolle über Seine Schöpfung nicht verloren hat.
Er weiß genau, wie diese weltweite Problemsituation entstand. Er alleine ist in der Lage, damit souverän
umzugehen, und nur Er schafft es, uns inmitten aller Unsicherheit und Verwirrung den Frieden zu schenken,
den uns niemand in der Welt geben kann. Diese Gewissheit hat uns innerhalb der letzten Monate immer
wieder gestärkt und ermutigt.

Dass wir über eine längere Zeit alle Beziehungen von zu Hause aus pflegen und vertiefen mussten, führte uns
dazu, eine tiefere Beziehung zu Gott zu suchen. Auch als Missionare erleben wir oft, dass wir manchmal
mehr mit der Betreuung von Menschen, Gemeindeveranstaltungen und organisatorischen Themen
beschäftigt sind, als mit der persönlichen Gemeinschaft mit Gott und Seinem Wort. Dieses
„Ungleichgewicht“ kann schnell zu innerer Unzufriedenheit führen, die auf Dauer schädlich für uns und
unser Umfeld ist und Gott nicht gefällt.

Innerhalb der uns auferlegten „Quarantänewochen“ durften wir Gottes verändernde Kraft durch die
vertiefte Auseinandersetzung mit Seinem Wort in besonderer Weise erfahren. Seine Aufforderung aus
Römer 12,2 wurde uns in diesem Zusammenhang ganz neu bewusst: „Passt euch nicht den Maßstäben
dieser Welt an, sondern lasst euch von Gott verändern, damit euer ganzes Denken neu ausgerichtet wird.
Nur dann könnt ihr beurteilen, was Gottes Wille ist, was gut und vollkommen ist und was ihm gefällt.“

Wenn wir wie ein helles Licht in dieser dunklen Welt leuchten wollen, müssen wir unsere innere Haltung
immer wieder überprüfen und von Gott prüfen lassen. Er hat keinen Gefallen an Kindern, die den Maßstäben
dieser Welt angepasst sind. Als „Botschafter Christi“ (2. Korinther 5,20) tragen wir die Verantwortung dafür,
das Reich Gottes in dieser Welt auszubreiten und Sein Licht leuchten zu lassen, indem wir Seine Liebe
weitergeben und mit Freude und Dankbarkeit alles tun, wozu Er uns beauftragt hat.

„Er möchte, dass jeder gerettet wird und die Wahrheit erkennt.“ (1. Tim. 2,4)
Unser reines und vorbildliches Leben in der Gemeinschaft mit Gott, der Nachfolge Jesu und der Kraft des
Heiligen Geistes, wird ganz sicher weiterhin dazu beitragen, dass dies geschieht und noch viel Frucht daraus
entsteht!

Wir wünschen Euch Gottes reichen Segen und grüßen Euch herzlich,
Eure Gitti und Harry Schuster
Chilches, Spanien

2020  Volksmission "Lebensquelle" Horb