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Gemeindebrief

"Wer sich jeder Einsicht verschließt und sich weigert, Gott
ernst zu nehmen,
 wer meine Ratschläge von sich weißt und auf keine meiner Warnungen hört, der muss nun auch die Folgen tragen und auslöffeln, was er sich eingebrockt hat.
Doch wer auf meine Worte hört, dem bleiben Angst und Not erspart."
Sprüche 1, 29-31+ 33 (GN)

Dazu ein Gedicht von Hans Elwert:

Binsenweisheit
nach 2. Könige 21, 19 - 26

Ein König, der, ich könnte schwören, erstaunt wär', wenn er würde hören,
mit welcher Klarheit, kurz und schlicht, man in der Bibel von ihm spricht.
Dokumentiert und festgehalten ist es im Testament, dem Alten.
Dort liest man unter andrem dies, dass dieser Herrscher Amon hieß,
und falls es jemand int'ressiert; er hat in Israel regiert.

Doch sucht vergeblich man nach Taten, die dessen Größe uns verraten.
Und heldenhafte Kriegsgeschichten, gibt es von ihm nicht zu berichten.
Auch keine Werke uns verbleiben, die dem Monarchen zuzuschreiben.

Nur spärlich ist, was man an Fakten vermerkt hat hier in diesen Akten.
Gerade noch hat man notiert, dass er zwei Jahre hat regiert.
Es ist, das, was er hat gemacht, auf einen Nenner schnell gebracht.
Es heißt ganz einfach und subtil: Er tat was Gott dem Herrn missfiel.

So ist von allem seinem Glanz erschreckend dürftig die Bilanz.
Nicht anders wird es mir ergehen, wenn ich vor Gottes Thron werd' stehen,
mit Orden, Lorbeerkranz und Stern, zu imponieren Gott, dem Herrn.
All dieser Glanz bringt keine Zinsen, mein Lebenstraum geht in die Binsen.
Denn eine Sache ganz allein, wird dann für mich entscheidend sein,
nur eines von den Dingen allen: Hat, was ich tat, dem Herrn gefallen?

Die Frage bleibt nur, wie es scheint, was mit "gefallen" ist gemeint.
Wie dieses aussieht ganz konkret, für jeden in der Bibel steht.
Sie zeigt uns Gott, sein Tun, sein Wesen; es lohnt sich, selbst es nachzulesen.

© Hans Elwert 2003
2021  Volksmission "Lebensquelle" Horb